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Бузгалин А. В.

Бузгалин Александр Владимирович

Родился в 1954 г. в г. Москве.

В 1971 году поступил на экономический факультет МГУ им. М.В. Ломоносова, а по его окончании – в аспирантуру того же факультета.

В 1979 году защитил диссертацию на соискание ученой степени кандидата экономических наук, в 1989 году – доктора экономических наук.

Das Moskauer ökonomische Forum: eine theoretische und praktische Herausforderung an den „Marktfundamentalismus“

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Das Moskauer ökonomische Forum: eine theoretische und praktische Herausforderung an den „Marktfundamentalismus“

Aleksandr Buzgalin,

Professor der Moskauer Staatlichen Universität,

1. Stellvertreter des Vorsitzenden des Programmkomitees

des Moskauer ökonomischen Forums

 

Am 20. und 21. März fand in der Moskauer Staatlichen M.V.-Lomonosov-Universtität das Moskauer ökonomische Forum statt, das zu einem herausragenden Ereignis geworden ist: dort haben akademische und Geschäftskreise, Vertreter von Bildungseinrichtungen und Dutzende ausländische Experten die Notwendigkeit und das Vorhandensein von Alternativen zum Marktfundamentalismus bekundet. Obgleich das Forum unter allen äußeren Bedingungen offiziöser internationaler Zusammenkünfte und in einer Atmosphäre tagte, die beinahe an eine „Oskar“-Verleihung erinnerte, – in einem prächtigen Saal, mit Jazz im Foyer, in Anwesenheit namhafter Wissenschaftler und VIP’s aus Russland und Dutzenden Ländern der Welt (Direktoren akademischer Institute, „Wirtschaftskapitäne“, Abgeordnete, Exminister und -kanz­ler aus Europa, Dutzende alter und junger Professoren von allen Kontinenten und sogar Immanuel Wallerstein) – war es seinem Charakter nach eine vorwiegend oppositionell Veranstaltung.

Der Rentier Depardieu als Staatsbürger Russlands oder nochmals über rechte Legenden und das Wesen der Macht in Russland und in d

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Der Rentier Depardieu als Staatsbürger Russlands oder nochmals über rechte Legenden und das Wesen der Macht in Russland und in den USA


A.V. Buzgalin
Dr. oec. habil.
Prof. der Moskauer Staatlichen Lomonosov-Universität
Chefredakteuer der Zeitschrift „Al’ternativy [Alternativen]

Die Tatsache, dass eine Reihe französischer Reicher die französische Staatsbürgerschaft abgegeben hat, und der Wirbel, den die rechte Presse um die Demarche von Depardieu entfacht hat, sind eigentlich von keinem besonderen Interesse. Auch dass ein Kapitaleigentümer bedenkenlos seine Heimat des Geldes wegen verrät, (und Depardieu ist ja schon längst in erster Linie kapitalistischer Rentier und erst dann ein ehemaliger Schauspieler) ist schon lange bekannt. Aber dazu sei angemerkt, dass man in Frankreich niemandem seinen Reichtum abnimmt, wenn dieser „durch ehrliche Arbeit erworben“ wurde. Dort muss nur ein Jahreseinkommen von mehr als einer Million Euro versteuert werden. Die geflüchteten Rentiers waren also weder von Hunger noch von Kälte bedroht.

Dem Gedenken meiner Mutter – einer wahren Kommunistin

Dem Gedenken meiner Mutter – einer wahren Kommunistin

Buzgalin A.V.

In wissenschaftlichen Zeitschriften und auf öffentlichen Internetseiten schreibt man eigentlich nicht über Mütter. Ich aber tue dies. Ich schreibe, weil uns ein Mensch verlassen hat, dessen Leben die edelsten Seiten der Welt wahrer Kommunisten offenbarte – so wie sich in einem Tropfen Wasser ein Ozean widerspiegelt.

Nina Ivanovna Buzgalina wurde am 16. April 1932 in der großen sowjetischen Familie der Šapovalovs geboren. Ihr Großvater mütterlicherseits war einer der Revolutionäre, die schon in den Reihen der Partei der „Narodnaja Volja“ den Kampf aufgenommen hatten, und als aktives Mitglied der Partei der Bolschewiki gehörte er dann zu jenen, die in Mittelasien für die Sowjetmacht kämpften. Nach dem Tod des Großvaters wurde die Großmutter zum Mittelpunkt der Großfamilie, in der die Kinder mit ihren Familien zusammen lebten. Alle Onkel und Tanten meiner Mutter gingen 1941 als Freiwillige an die Front, und fast alle sind gefallen.

Beide Eltern meiner Mutter waren von Beruf Armeeangehörige. Die Mutter meiner Mutter war 1941 in den Kämpfen bei Moskau schwer verwundet worden und starb nach einigen Jahren Krankenlager in den Armen von Nina Ivanovna. Ihr Vater, Jan Adamovič Rotkevič, war Opfer der Repressionen geworden. Er kehrte erst zu Beginn des Krieges wieder in die Armee zurück und wurde 1944 Offizier der polnischen Truppen. Der Familie teilte man jedoch mit, er sei vermisst. Erst nach dem siegreichen Ende des Krieges erhielt meine Mutter die Nachricht, dass ihr Vater am Leben sei…

Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Russland: alte Macht, neue Gesellschaft?

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Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Russland: alte Macht, neue Gesellschaft?

Aleksandr Vladimirovič Buzgalin
Dr. oec. habil., Professor der Moskauer Staatlichen Universität,
Chefredakteur der Zeitschrift „Al’ternativy“ (Alternativen)

 

Der Winter 2011-2012 hat eine neue – und recht mächtige! – Welle politischer Aktivität in Russland hervorgebracht, die bei den meisten Bürgern Russlands und bei breiten Kreisen im Ausland nicht zufällig sehr aufmerksames Interesse für die Politik Russlands her ausgelöst hat. Was war geschehen?

Enthusiasmus der Massen versus Zynismus der Führungselite: das Volk nimmt das nicht schweigend hin, doch wie weiter?

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Enthusiasmus der Massen versus Zynismus der Führungselite: das Volk nimmt das nicht schweigend hin, doch wie weiter?

(Übersetzung aus dem Russischen)

Aleksandr Buzgalin

Dr. oec. habil., Prof. der Moskauer Staatlichen Universität,

Chefredakteur der Zeitschrift „Alternativy“

Andrej Kolganov

Dr. oec. habil., Leiter des wissenschaftlichen

Laboratoriums der Moskauer Staatlichen Universität

 

(Analytische Bemerkungen auf den frischen Spuren der Kundgebungen in Russland)

 

Die heftigen und unerwarteten Aktionen auf den Straßen in ganz Russland, die sich besonders in den Kundgebungen am 10. Dezember auf dem Bolotnaja Platz und am 24. Dezember 2011 auf dem Sacharow-Prospekt in Moskau manifestierten, hat die lange Zeit verschlafen anmutende gesellschaftliche Atmosphäre unseres Landes aufgerüttelt. Die Welt musste mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen, dass das Volk nicht stillschweigt.

Dass wir nicht immer schweigen und auch zu explosiven Aktionen fähig sind, haben die Verfasser dieses Beitrages schon mehrfach festgestellt. Dafür hat die jüngste Vergangenheit genügend Beispiele geliefert. Fangen wir von hinten an: 2005 haben Zehntausende im ganzen Land nicht nur an Kundgebungen teilgenommen, sondern als Zeichen des Protestes zentrale Hauptverkehrsstraßen gesperrt, weil über lange Zeit gewährte Vergünstigungen und Ermäßigungen, an die die Werktätigen gewöhnt waren, in Geld verrechnet werden sollten. Im Herbst 1993 kämpften Hunderttausende gegen die Blockade des Parlamentsgebäudes, des Obersten Sowjets und waren nicht nur bereit, das Weiße Haus zu verteidigen, sondern setzten sich direkt dem Kugelhagel aus. Im Mai und im November 1992 protestierten im ganzen Land fast eine halbe Million Bürger gegen die „Schocktherapie“. Im August 1991 protestierten etwa hundert Tausend gegen das Staatliche Komitee für den Ausnahmezustand…

2008

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